Die Dreigroschenoper
„Regisseur Till Kleine-Möller hat die Dreigroschenoper für das Kleine Haus des Mainfranken Theaters
inszeniert und eine schlüssige Antwort gefunden. (…)
Der Regisseur, der auch Bühne, Choreografie und Licht verantwortet, lässt die Handlung in einer Gelddruckerei beginnen. Diese steuert ein Computer, der seine eigenen Vorstellungen hat. Anstatt Banknoten druckt er unter dem Vorwand einer Fehlfunktion Handlungsanweisungen für ein Spiel und dann gleich noch die Kostüme dafür: Die Maschinenhalle der Druckerei bildet den wandelbaren Rahmen für eine Inszenierung, die viel von einem komplexen Uhrwerk hat. (…) Das ist originell und dennoch nah am Brechtschen Original.“
-Mainpost-
(Fotos: Nik Schölzel)
The Addams Family
„Der zweieinhalbstündige Abend sei perfektes Unterhaltungstheater, der als "Film mit fettem Live-Sound aus dem Orchestergraben" beginne. Später stelle er den Zuschauern "in feiner Ästhetik, die Walt Disney mit Caspar David Friedrich verbindet, drei Bühnenbilder vor, die sehr stimmungsvoll ins Licht gesetzt sind."
-MDR-
„Diesen Trumpf spielt Till Kleine-Möller in seiner zitierfreudigen Inszenierung. Er baut auf der düsteren Bühne (…) auf die Vertrautheit der Szenerie und auf Sprache. So sind die Dialoge rhythmisch fein ausbalanciert, sitzt jede Pointe so sicher, dass hinten links in den ersten Minuten das vergnügte Glucksen losbricht, das sich in den nächsten Stunden zu spitzer Schreien steigert und sich als unwiderstehlich ansteckend erweist. Tatsächlich ist diese „The Addams Family“ ein Spaß für die ganze Familie. Brüllend komisch, klug, schräg, schwarz. „
-LVZ-
West Side Story
„Regisseur Till Kleine-Möller verbindet die wechselnden Stimmungen, intimen Augenblicke und brachialen Macker-Szenen mit Augenmaß und hoher Sensibilität. Er hält die Balance zwischen Tragödie und subtilem Humor, Brutalität und dem Flirren verbotener Zuneigung.“
-Musical Today-
„Die Eröffnungspremiere der Eutiner Festspiele 2025 bewirkte eine veritable Frischzellenkur des Bernstein-Evergreens. (…) Till Kleine-Möllers perfektes Regie-Timing verbindet das famose Ensemble hochspannend – und dies nicht nur in vorherrschenden schnellen Szenen: Starke stille Momente den Nachsinnens über den Wahnsinn der Gewalt und die Utopie eines friedlichen Miteinanders der Kulturen berühren tief. (…) Die Authentizität der Produktion ist bestechend..“
-Concerti-
Carmen
„Till Kleine-Möller zaubert eine wirkungsvolle CARMEN auf Würzburgs Opernbühne.“
-Opermagazin-
„Das aber reicht Till Kleine-Möller nicht. Er stellt in der Blauen Halle der gesungenen Carmen eine sprechende zur Seite. (…) Das ist ein bewusster, durchaus störender, aber schlüssiger Bruch. Niemand soll sich zurücklehnen und beim Genuss der unfassbar schönen Musik ausblenden, dass hier alles auf einen Femizid zusteuert. (…) Es geht dem Regisseur nicht nur darum, Carmen aus der Klischeeecke der sinnlichen und gewissenlosen Verführerin zu holen, sondern darum, ein patriarchales System zu entlarven, das männliche Aggression nicht nur fördert, sondern sogar feiert, ob sie nun mit Tradition begründet wird oder mit „Liebe“. Carmen ist Produkt, Werkzeug und schließlich Opfer dieses Systems. Das wird in Wort und Bild beinahe überdeutlich. Klingt ein wenig anstrengend und wäre es auch, würde diese Inszenierung nicht mit vielen weiteren Aspekten begeistern.“
-Mainpost-
(Fotos: Nik Schölzel)
JESUS CHRIST SUPERSTAR
"...Wie Regisseur Till Kleine-Möller (mit zuständig für das Lichtdesign) diese alte Geschichte neu in Szene setzt, ist prächtig, großartig und stark: Selten machten Handys und Live-Kameras auf der Bühne so viel Sinn wie hier, im Eutiner Jesus Christ Superstar.“
-Kultur-Port-
ROCKY HORROR SHOW
"...Denn mit dem Kultmusical wird es dem Mainfranken Theater Würzburg gelingen, ein ganz anderes, vielleicht auch völlig neues Publikum zu erreichen – und dieses wird die Inszenierung von Regisseur Till Kleine-Möller lieben. "
-Mainpost-
(Fotos: Nik Schölzel)
Jekyll & Hyde
"... Schöner bekäme man es auch in New York und London nicht zu sehen!
Die Inszenierung ist ein Augenschmaus."
-Frankfurter Allgemeine Zeitung-
TITANIC
"Zusätzlich wirft er einen pointierten Blick auf die Psyche der Passagiere, von der Unterschicht bis hin zu den im Luxus schwelgenden Superreichen. Diese Konzentration auf die Personen und Inhalte der Geschichte lässt auch den (...) Maury Yeston überhören...."
-musicals-
The Last Five Years
"... bleibt nur den Hut zu ziehen vor dieser innovativen Inszenierungsidee."
-Musicalzentrale-
Saturday Night Fever
"Sehr berührende Momente, die man so noch nicht in dem Stück gesehen hat."
--musicals-
Shockheaded Peter
"Wer in der Suppe, die der Kaspar nicht essen will ein Haar finden will, muss lange suchen."
-Westfalen Blatt-
How to kill your mother. Projekt Elektra
"So soll es sein, Singen nicht als virtuoser Akt, sondern als Ausdrucksmittel gerade starker Gedanken und Gefühle"
-Braunschweiger Zeitung-
Der Teufel auf Erden
„Ob es um die Revolution der Höllenbewohner geht, die Erbschleicherei [...], die Sauf- und Sex-Orgien in der Kaserne oder die russisch verbrämte Ballettprobe im Theater - Witz und Fantasie sprudeln ungebremst."
-Münchener Merkur-